Des Lebkuchenherz

Es geht da Opa aufm Rummiplotz
und nebm eam a siaßa Frotz.
Des jüngste Enkal hoda aun da Haund
und so maschians vo Staund zu Staund.

Gaunz brav und a maniali is da Bua
und sekkiat ned drau in oana Dua.
drum kaft da Opa a Lebzötheaz am Bandl,
des wos do gibt, in Mengen auf an Standl.

Da Kloani hod a riesngroße Freid
so dasa glei recht laut hiazt schreit:
"Du Opa, des Heaz is owa groß ois wia,
des glengt ma owi bis za meini Knia!"

"Sol i dia höfa?" duat da Opa frogn
"Na na, i duas scho söwa trogn.
Es wama liawa, du gangst mit mia wo hi,
i muaß gaunz dringend nämli amoi pi-pi!"

Schnö schiabt da Opa s'Enkal hinta d'Baung
und da Kniaps befreit si va sein Draung.
Wiara fiati is, do pläat da Bua voi Schmeaz,
wäus gaunz no woan is, des Lebzöt-Heaz.

Drauf test da Opa hiazt sei Enklkind:
"Schmeiß weg, i kaf a neiches gschwind!
Gib hea, des nossi kaunst jo nimma essn,
i kaf da glei a neichs, dua des vagessn!"

Groß schaut hiazt da Bua sein Opa au:
"Owa Opa, a Essn duat ma do ned daunihau!
I brings da Oma hoam, des is de Idee,
de taucht ä ois ei in an Kaffee!"